Kursanatorium Hochsauerland
Haus der Kriegsblinden
Bund der Kriegsblinden Deutschland e.V.
Pulvermühle 2,
59929 Brilon-Gudenhagen
Tel.: 02961-7407-0
Fax: 02961-7407-66

 

 

Betreuung

Etwa 500 m über dem Meeresspiegel, umgeben von Nadelwäldern, liegt das Kursanatorium Hochsauerland.

Das gesunde Reizklima, die gemütliche Ausstattung der Räume, die freundliche und familiäre Atmosphäre, insbesondere aber die fachkundige medizinische Behandlung im Haus selbst

bieten die besten Voraussetzungen für einen guten Kurerfolg und für eine nachhaltige Erholung.

 

Kernstück der Kureinrichtung ist die Badeabteilung. Sie ist mit modernen Therapiemöglichkeiten bestens ausgerüstet. Alle Anwendungen werden im Hause verabreicht, und das sind:

 

Medizinische Bäder aller Art, Massagen, Unterwassermassagen sowie manuelle Lymphdrainagen, Fußreflexzonen-Massagen, Heupackungen, Fangopackungen, Naturmoorpackungen, kalte Lehmpackungen, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Laserbestrahlungen, Inhalationen, Sauerstoffinhalationen, kneippsche Anwendungen aller Art, Sauna, Wassertretbecken, Solarium, Bewegungstherapie (einzeln und in der Gruppe, in der Sporthalle und im Schwimmbad, Rückenschule, Osteoporosegymnastik, Krankengymnastik, autogenes Training und Extensionen).

 

 

Eine ganzheitliche Therapie erfaßt den ganzen Menschen, erfaßt Körper und Seele. Deshalb: Eine wichtige Ergänzung der Kurmittelanwendungen ist die Geselligkeit. Dazu gibt es Tanz und Musik und literarische Veranstaltungen. Ganz beliebt ist das offene Volksliedersingen, an lauen Sommerabenden auch draußen am Brunnen.

Für diejenigen, die sich auch sportlich betätigen wollen und trotzdem auf Geselligkeit Wert legen, ist die hauseigene Kegelbahn ein besonderes Vergnügen.

 

 

Gleich vor der Tür beginnen die ausgedehnten Wälder. Und hier finden Sie die größte Attraktion der Kureinrichtung: die beiden Blindenwege. Über eine Strecke von jetzt etwa 6 km geht es durch Wald und Wiesen. Die beiden Blindenwege sind mit einem Geländer versehen, so daß die blinden Hausgäste gefahrlos alleine gehen und ein Gefühl der Unabhängigkeit und der Selbständigkeit erleben können.

Die Strecke ist gleichzeitig Waldlehrpfad mit Planzen- und Tierbeschreibungen, auch in Blindenschrift. Eine Hütte, nach etwa der Hälfte der Strecke, bietet Schutz vor Regen und lädt zu Ruhepausen ein.